Porzity

1.01 Neuordnung Friedrich-Ebert-Platz

Durch die Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes soll das Geschäftszentrum aufgewertet werden. Das aktuelle Konzept sieht vor …

  • das ehemalige Hertie-Kaufhaus abzureißen,
  • drei neue Baublöcke für Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnen zu errichten,
  • anschließend das Dechant-Scheben-Haus abzureißen
  • und im Anschluss die öffentlichen Platzflächen herzustellen.

Zudem sollen die Zugänge vom Friedrich-Ebert-Platz zum Rheinboulevard Porz aufgewertet werden.

Ausgangslage

Die Innenstadt Köln-Porz wird durch das nunmehr seit 2009 geschlossene und leer stehende Hertie-Gebäude, vorhandene Leerstände in der angrenzenden Fußgängerzone und Mindernutzung der öffentlichen Räume in ihrer Rolle als Bezirkszentrum funktionsloser. Sowohl im Bereich der infrastrukturellen aber auch im städtebaulichen Kontext sind Missstände zu verzeichnen. Im Jahr 2014 erwarb die Stadt Köln das Warenhaus-Gebäude, um die Entwicklung der für den Stadtteil Porz zentralen Flächen zielgerichtet steuern zu können. Als Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Flächen am Friedrich-Ebert-Platz wurde 2015 eine Machbarkeitsstudie erstellt und moderne stadt GmbH von der Stadt mit der Umsetzung des Projektes betraut.

Projektbeschreibung

Zur Verbesserung der Lagequalität und Ausweitung der Angebotsstruktur ist, nach Abriss des Hertie-Kaufhauses, der Neubau dreier Baublöcke geplant, in denen ein Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung, Wohnen und kulturellen Einrichtungen vorgesehen ist. Es sollen insgesamt rd. 130 Wohneinheiten und ca. 5.400 m² BGF entstehen.
Die städtebauliche Neuordnung führt zu einer Attraktivierung des Geschäfts- und Dienstleistungsangebotes und zu einer stadtgestalterischen Aufwertung des zentralen Bereichs.
Der öffentliche Raum wird neu zugeschnitten und nachhaltig aufgewertet, so dass das Bezirkszentrum seine Funktion vollständig wahrnehmen kann.
Die Neuordnung und Gestaltung öffentlicher Flächen und Wegeverbindungen erfolgt auf Grundlage eines landschaftsplanerischen Wettbewerbs, der den gesamten Raum zwischen Stadtbahnhaltestelle und Rheinufer betrachtet (vgl. Maßnahme 5.06).

Handlungsfeld
  • Bevölkerung und Wohnen
  • Einkaufen und Arbeiten
  • Grün- und Freiflächen, Umwelt
Ziele / Zielgruppe
  • zukunftsfähig & attraktiv
  • gut leben
  • gut wohnen
  • besser versorgen
  • sicher unterwegs

Zielgruppe

Bewohnerinnen und Bewohner des gesamten Quartiers